Früh am Morgen in Todtnau


Nach einer erholsamen Nacht ging es mit Jan auf die Route nach Todtnau um den dort ansässigen Alpine Coaster genauer unter die Lupe zu nehmen. Für Jan war es der erste Besuch an der Anlage ohne den Märchenpfad rückwärts hochzulaufen, für mich hingegen war es der erste Besuch und so war ich doch stark verwundert als Jan meinte das was man von unten aus sehe sei nur das letzte drittel der Bahn.




Mit der Seilbahn ging es langsam aufwärts und nach und nach konnte man sich einen Einblick über die Strecke verschaffen, welche nicht nur verdammt lang, sondern auch recht schnell von oben aus aussah. Glücklicher Weise war nicht wirklich etwas an der Anlage los, blöder Weise waren vor uns einige Ausländer die das mit den Gas geben, trotz all der Bemühungen vom zuständigen Personal, nicht wirklich verstanden haben. Auf die Bitte von Jan extra viel Abstand zu bekommen wurde dann glücklicher Weise eingegangen, nur leider gebracht hat es nicht so viel.

 

Der erste Streckenteil baut schon ordentlich Geschwindigkeit auf, die nachfolgenden Serpentinnen sind glücklicher Weise mit einer ordentlichen Anzahl von Bumps und Gefällen bestückt, wobei ein Gefälle eine ordentliche Querneigung hat. Ab der Mitte der Anlage musste ich dann leider bremsen und es ging im gemächlicheren Tempo bergab. Im letzten drittel kommen die Helixen hinzu bevor es dann in die Bremsen geht.


Hasenhorn Coaster
Hasenhorn Coaster
Hasenhorn Coaster
Hasenhorn Coaster
Hasenhorn Coaster


Die Anlage ist, sofern man sie halbwegs ungebremst herunter rasen kann verdammt gut, der grandiose Anfang tut sein bestes dazu. Die verbauten Elemente auf der sehr langen Strecke sorgen dafür das der Trapper Slider aus dem Fort Fun vergleichsweise alt aussieht und in meinen persönlichen Ranking nicht mehr auf Rang 1 ist.

Ein Rundgang durch den Steinwasen Park


Seit dem Jahr 1974 lockt der Steinwasen Park seine Gäste mit einigen Wildtieren in die Nähe der Ortschaft Oberried im Schwarzwald. Mit zwei parallel laufenden Sommerrodellbahnen bot man relativ früh eine weitere Attraktion für seine Parkgäste an. Nach dem Neubau des Eingangsgebäudes wurden kurz darauf im Keller dessen ein Mack Powered Coaster und eine Wiegand Bobkartbahn stationiert. Spätestens seit dem Bau der Spinning Raft Anlage aus dem Hause ABC Rides im Jahre 2008 ist der Park auch überregional bekannter.

 

Nachdem man den Preis für das Wristband bezahlt hat wird man zu aller erst mit dem Lokalpatriotismus des Parks konfrontiert. Wem es bisher nicht aufgefallen ist, der weiß das spätestens nun das er sich im Schwarzwald befindet und das ganze so liebevoll und detailiert gestaltet das man denken könnte man befände sich nicht in einem Kleinpark.  Neben einen Darkride und mehreren kleinen Kinos gibt es noch die Parkgastronomie auf dieser Etage.

 

Über eine Treppe kann man sich seinen Weg in die Eiswelt bahnen, die wieder einmal für einen solchen Park zu originell und professionel umgesetzt wurde. Leider ist der Eingang zu den zwei Attraktionen die sich den Weg durch die Eiswelt bannen an einer ganz anderen Stelle und so findet man sich mitten in einer der Helixen des Powered Coasters in einer Sackgasse.


Steinwasen Park
Steinwasen Park
Steinwasen Park
Riversplash (Steinwasen Park)


Im Außenbereich des Parks befinden sich neben den Wildtiergehegen die oben bereits erwähnte Spinning Raft Anlage, um diese zu erreichen muss man einen eigenwilligen Weg mit einer Helix und zahlreichen Serpentinen hinter sich lassen. Um Schaulustigen einen Eindruck über die Anlage zu geben gibt es eine Platform auf der ersten Helix des Wasserbahn. Das Highlight der Fahrt ist sicherlich der imposante Vertikallift, die nachfolgenden Kurven schaffen es das Boot gut in eine Drehung zu versetzen, aber das wozu eine Raftinganlage dient wird wie immer bei diesem Attraktionstyp nicht erreicht, denn nass wird man nicht.

 

Erreicht man dann endlich den Eingang zu den Attraktionen im Keller der Hauptgebäudes muss man sich zwischen dem Spacerunner oder dem Gletscherblitz entscheiden. Während die Bobkartbahn eine nette, schnelle, wenn auch etwas ruckelige Fahrt bietet kann der Gletscherblitz mit einer interessanten Strecke und tollen Effekten punkten.


Gletscherblitz (Steinwasen Park)
Steinwasen Park (Steinwasen Park)
Steinwasen Park
Spacerunner (Steinwasen Park)


Mit der Seilbahn geht es hinauf zum Einstieg der Sommerrodellbahnen, welche einen recht seltsamen Schlitten aufweisen. Da dieser ausgeklappt keine wirkliche Steifigkeit besass war die Fahrt schon etwas Besorgnis erregend, auch wenn dieses mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit ein unbegründetes Gefühl war, nur hinderte es mich daran Vollgas zu geben. Sollte es einmal schlechtes Wetter geben so besteht die Möglichkeit auf der überdachten Seite der Doppelanlage trocken unten anzukommen.

 

Sollte man Höhenangst haben, so besteht die Möglichkeit zu Fuß zur Bahn durch den Wildpark zu wandern, da jedoch der Weg abwärts einfacher ist empflielt es sich den Sessellift zu nehmen und den Tierpark von oben nach unten abzuarbeiten. Die Gehege sind recht groß geraten, auch wenn es einige Zeit dauern kann die Tiere auf Grund des bergigen Geländes zu entdecken. Auf etwa halber Strecke besteht die Möglichkeit auf der längsten Erlebnisbrücke der Welt zu spatzieren und die Aussicht zu genießen.

Going Poco Loco in der Funny-World


Den wohl mexikanischten aller deutschen Familienparks kann man ganz in der Nähe zum Europa-Park einen Besuch abstatten. Mit der Auszeichnung des Freizeitpark Tester Teams e.V. als besonders empfehlenswert für Kinder wirbt der Park, eine recht lächerliche Strategie, aber es soll ja leute geben die diesem Verein Beachtung schenken.


Funny World
Funny World
Funny World
Funny World


Der Park selbst ist preislich für einen Kleinstpark schon recht teuer, zumal man hier als Erwachsener noch mehr zahlt als die Kinder. Neben jeweils zwei Butterfliegen, Sky Dives und Nautic Jets aus dem Hause Heege findet man einen, zum Zeitpunkt des Besuchs leider defekten, Jungle Loop, einen Luna Loop, und eine Kometenschaukel wider.

 

Wo sich beide Butterflys recht gut fuhren und damit relativ normal ihrer Bestimmung folgten, passierte etwas unerwartetes in der Kometenschaukel. Nicht nur das diese Anlage mehr Airtime hatte als der gesamte Park in Rust, denn das war gewissermaßen zu erwarten, sie wollte einfach nicht aufhören wo anderen Kometenschaukeln normaler Weise aufhören. Der Ausschwung war sagenhaft hoch und die Kräfte die dadurch erzeugt wurden waren einfach unglaublich, auch war die Fahrzeit dementsprechend überdurchschnittlich lang, was in Verbindung mit den Kräften zu manch einen Lachkrampf geführt hat.


Nautic Jets (Funny World)
Butterfly (Funny World)
Luna Loop (Funny World)
Funny World


Die restlichen Fahrgeschäften wurden allesamt gut in Szene gesetzt und im Generellen verwundert es einen schon mit wie viel Liebe zum Detail hier hantiert wurde. Das durchgängig präsente Leitthema wertet den Park ungemein auf, auch wenn ich es fraglich finde sich in der französischen Broschüre als wahres Paradies für Kinder darzustellen.

Auf dem Weg nach Chaumont


Ursprünglich war es geplant den Alpine Coaster Schlitte Mountain in La Bresse mit zu nehmen, leider spielte das Wetter nicht so gut mit und so fanden wir die Anlage verlassen vor uns. Das hier noch Schnee lag war ein recht interessanter Umstand.

 

Auf der weiteren Fahrt durch die Vogesen lotste mich mein Navigon Navi perfekt über eine Bundesstraße nach der anderen, so dass wir das Gebirge aus so gut wie allen Blickwinkeln betrachten konnten. Nach einiger Zeit war ich froh endlich mal auf einer Autobahn zu fahren, da mir das ständige Serpentinengekurve langsam lästig wurde. Im Hotel F1 angekommen stellte sich heraus, das man im Falle der Abwesenheit des Personals den Hörer abnehmen sollte und nicht wie zuvor vermutet, wenn es dann mal klingeln würde. Das Zimmer in Chaumont war in gewisser Hinsicht seltsam, immerhin war die Tür von Anfang an offen, auch das Fenster war weit geöffnet und ein Brandfleck zierte die Überdecke. Bei den sarnitären Anlagen sah es glücklicher Weise besser aus. Für ein F1 war dieses Hotel leider kein Vorzeigehaus und für diesen Umstand war es sogar recht teuer.