Der Weg nach Rust


Um die Osterfeiertage am Besten zu nutzen und den Weg zu Jan so ansprechend wie möglich zu gestalten wurde der, leider, 700 km lange Weg von Hamburg nach Rust eingeschlagen.

 

Da eine solche Strecke vor dem Parkbesuch glatten Irrsinn gleicht brach Ich nach der Hochschule am Gründonnerstag auf, ein im übrigen sehr guter Tag zum Autofahren, zumindest wenn man in Richtung Süden fährt. Da das Wetter gegen eine Übernachtung im Auto sprach, wie Ich sie vor drei Jahren auf dem Parkplatz des Europa Parks tat, musste eine preiswerte Möglichkeit gefunden werden. Da die günstigen Ketten bei einer Person im Zimmer doch recht teuer sind fiel die Wahl ziemlich schnell auf eine Jugendherberge, da diese ihre Rezeption gegen 22 Uhr noch offen haben musste und halbwegs auf der Route liegen sollte fiel die Wahl noch schneller auf die DJH in Mannheim.

 

Das Haus zeigt sich in modernsten Gewand, da die Renovierungsarbeiten jedoch noch nicht abgeschloßen sind, ist es zugleich noch eine kleine Baustelle. Die Zimmer sind Standart, was wie immer bei einer deutschen Jugendherberge für den bezahlten Preis überragend ist. Da das Haus eher unterbesetzt war kam ich in den Genuss eines Viererzimmers für mich alleine. Nach einer erholsamen Nacht und einem guten Frühstück ging es dann die letzten Kilometer über die A5 nach Rust, eine leider sehr unschöne und von Baustellen nur so bestickte Strecke.

Eine positive Überraschung im Europa Park


Angekommen am Park stellte sich, wie zuvor vermutet, heraus das der Park etwas voller werden wird. Dieses spiegelte sich leider auch an den Kassen wieder, weshalb ich, trotz aller Bemühungen des Personals die Schlangen kurz zu halten, erst gegen 10 Uhr den Park betretten konnte.

 

Nachdem man die erste Hürde mitten im Weg herumstehender Franzosen überwunden hat und dabei die ganz ohne Schleswig-Holsteinischer Architektur auskommenden Fassaden genossen hat, kann der Rundgang auch schon losgehen. Wo man früher noch einige Parallelen zum Heide-Park ziehen konnte, kann man dieses bis auf wenige Ausnahmen nun nicht mehr. Der Erhalt von älteren Attraktionen wie der Kinderlok Old'99 oder der Monzapiste bringt ein wenig historischen Flair mit sich, der einiges am Gesamteindruck mitwirkt.

 

Vorbei an den Themenbereichen Schweiz und England geht es nach Russland, wo es neben der vorteilhaften Monorail, immerhin hat diese eine Station im Themenbereich Island und man kann sich so einiges an Weg sparen, die Drehtheatershow Historama, die kleine Themenfahrt Schlittenfahrt Schneeflöckchen, die Drehgondelachterbahn Euromir zu fahren gilt.


Europa Park
Europa Park
Europa Park
Europa Park


Das Theater an sich ist keine schlechte Idee, das Ganze mit der Historie der Familie Mack zu bestücken sicherlich auch nicht. Warum aber der erste Raum einfach nur überladen sein musste, während man im letzten Raum keine weitere Idee hatte und schlichtweg einige Bilder von Anlässen diverser Art zeigt bleibt mir ein Rätsel. Das jedoch Bluefire besser ist als das was die Familie Mack in der Vergangenheit alles produziert hat, mag ich zu bezweifeln.

 

Die Schlittenfahrt Schneeflöckchen ist etwas versteckt, weißt aber eine Fahrt auf, die sich nicht vor den anderen Themenfahrten verstecken muss, immerhin dominiert sie diese Sparte mit dem, ebenfalls gut versteckten, Universum der Energien. Der ohrwumtaugliche Soundtrack untermalt wirkungsvoll die heitere Atmosphäre der Anlage.

 

Der Prototyp der Mackschen Spinningcoaster ist eine bemerkenswerte Anlage, denn dank Trommellift und einigen Blöcken ist die Kapazität hoch genug um die Warteschlange ständig in Bewegung zu halten, zumindest tut sie das wenn es zwischenzeitlich nicht irgendwelche Probleme gibt. Die Fahrt an sich ist kraftvoll und sollte man das Glück haben den zweiten Teil rückwärts zu fahren durch die immer enger werdenden Kurvenradien wirklich genial.


Europa Park
Europa Park
Whale Adventure (Europa Park)
Euro Mir (Europa Park)


Mit der Monorail in Island angekommen kann man eine der größten Untaten des Parks begutachten. Wie man auf die Idee kommen kann die Außenkanonen des Splash Battles Whale Adventures abzumontieren bleibt mir eines der größten Rätsel überhaupt, immerhin will man als Fahrgast doch nass werden. Glücklicher Weise handelt ein gewisser Park in der Lüneburger Heide nicht so, weshalb ich dort mehrere Fahrten getan habe und es in Rust schlichtweg ablehnte, trotz der sehr ansprechenden Optik der Wasserfahrt.

 

Im Hintergrund erstrahlt eine Bahn die in diesem Jahr leider das Prädikat neu besitzt, denn eine solche Anlage hätte es am besten schon früher in Rust geben müssen, immerhin ist selbst die schlechteste Holzachterbahn besser als die Abschußachterbahn in unmittelbarer Nähe. Bei Wodan, dessen Untertitel man am besten schnellstmöglich wieder vergessen sollte, hatte ich, wie auch beim Blaufeuer vor drei Jahren, keine Erwartungen, wurde stattdessen aber positiv überrascht.

 

Wodan ist, im Gegensatz zu den meisten anderen GCI Bahnen, kein wirklicher Twister, sondern eine Mischung aus Out & Back Coaster und Twister, eine Mischung die nicht jeden zusagt und gerade die Twisterfanfraktion enttäuschen wird. Fans des gepflegten Out & Back Layouts werden aber ihren Spaß finden.

 

Durchschreitet man die Queue wird man als erstes erstaunt sein wie professionell doch alles angelegt wurde, immerhin steht man nicht so wie bei Eftelings Joris en de Draak auf unebenen Terrain irgendwo zwischen den Holzachterbahnen, sondern auf einem gut ausgebauten Holzpfad, durchschreitet einige schöne Höhlen, die diversen Themen der nordischen Mythologie gewidmet sind und marchiert unterhalb der großen Helix am Anfang der Fahrt. Recht sonderbar ist dabei der Umstand das bislang noch nichts bekritzelt wurde.

 

Nachdem man endlich in die Reihen eingeteilt wurde kann die Fahrt auch schon losgehen, dabei ist allein schon die Fahrt zum Lift ein echtes Highlight. Nach erklimmen dessen geht es nach einem unerwartet hohen Drop mit voller Wucht in die erste Kurve nur um dann recht steil in den eigentlichen ersten Drop entlassen zu werden. Die nachfolgenden Kurven, Tunnel, Hügel und Täler sind ein Traum, jedoch wird die Fahrspaß durch eine eher misslungene Stelle im Layout kurzweilig unterbrochen, um dann in die letzten Kurvenkombinationen entlassen zu werden. Das ganze wird mit einer Brachialität hingelegt, die ich so nicht mehr im Europa Park erwartet habe, die konstant hohe Geschwindigkeit tut ihr bestes dazu.

 

Wodan ist keine perfekte Holzachterbahn, aber sie ist eine der besseren die mir bisweilen über den Weg gelaufen ist. Den oftmals hochgelobten Twister Troy schlägt sie im Schlaf, kann aber Joris en de Draak Water nicht das Wasser reichen. Auch im nationalen Vergleich hinkt sie hinter dem Coloss der Lüneburger Heide hinterher, in Süddeutschland ist sie jedoch die erste Wahl, was bei dem einzigen Konkurrenten auch ein eher leichtes Spiel ist.


Wodan (Europa Park)
Wodan (Europa Park)
Wodan (Europa Park)
Wodan (Europa Park)
Wodan (Europa Park)


Da ich vor drei Jahren den benachbarten Megacoaster zu tiefst kritisierte musste eine weitere Fahrt gewagt werden um diese Kritik gegebenenfalls zu aktualisieren. Wie immer wollte der bloße Zufall das ich in der zweiten Reihe Platz nahm und somit eine optimale Vergleichsbasis vorfinden konnte und zu meiner Überraschung hat sich so einiges getan. 

 

Der Darkridepart ist immernoch absolut nonsense, immerhin gibt es jetzt eine Animatronik die einen sagt das etwas schief läuft. Der Abschuß hat an Intensität zugenommen und gleicht nun in etwa dem Abschuß eines Vekoma Launched Coasters und nicht mehr dem des Motocoasters der gleichen Firma. Folglich wird auch der nachfolgende Teil nicht mehr so langsam durchfahren und man kann nun endlich erahnen das der Looping auch ein Looping ist. Der Teil nach der Blockbremse ist aber auch weiterhin nicht gerade berauschend. Die Corkscrews werden auch weiterhin zu schnell durchfahren, immerhin wäre hier Hangtime sogar von Vorteil, die Kurven, die in die, auch weiterhin misslungene, Rolle einleiten sind irgendwie bescheuert und so ist man doch froh irgendwann wieder in der Station zu sein. Blue Fire ist eine nette Achterbahn für Zwischendurch, das war es dann aber auch schon, den Hype zur Bahn kann ich zumindest immer noch nicht verstehen und werde es wahrscheinlich auch nie. Die eigentliche Attraktion neben Wodan in diesem Bereich ist und bleibt daher das Kaffeehaus in direkter Nähe zum Blaufeuer.


Bluefire (Europa Park)
Bluefire (Europa Park)
Bluefire (Europa Park)
Bluefire (Europa Park)


Vorbei an Portugal mit seinem Möchtegern-Spillwater-Abklatsch Atlantika Supersplash, bei dem ich aus Zeitgründen und Lustlosigkeit auf eine Fahrt verzichtet habe, ging es nach Österreich um endlich mal nass zu werden. Die Tiroler Wildwasserbahn ist eine der besten Wildwasseranlagen Europas und durch ihre erste Schussfahrt auch definitiv eine sehr nasse Wildwasserbahn. Das Alter der Anlage merkt man ihr in keinster Weise an und so rast man förmlich, wie auch bei der Wildwasser 1 im Heide-Park, durch den Kanal. Es ist schön zu sehen wenn sich Parks um ihre Anlagen kümmern und sie gegebenenfalls erneuern.

 

Mit der Wildwasserbahn und einem Walkthrough durch die Zauberwelt der Diamanten teilt sich der Powered Coaster Alpenexpress Enzian eine Grotte. Die Anlage selbst hat einiges an Geschwindigkeit und ist, wie auch die anderen Attraktionen die sich die Grotte teilen, allein wegen den Duft in dieser eine Fahrt wert. Der Wellenflieger nebenan zeigt das der Park auch von Fahrgeschäften eine Ahnung hat und betreibt ihn Freizeitpark untypisch mal nicht auf Sparflamme.


Alpenexpress Enzian (Europa Park)
Alpenexpress Enzian (Europa Park)
Tiroler Wildwasserbahn (Europa Park)
Tiroler Wildwasserbahn (Europa Park)


Apropos Fahrgeschäft, die beste Anlage im Park steht im Schweizer Themenbereich und nennt sich Jungfrau Gletscherflieger. Dieses Unikat von Fahrgeschäft ist einem Zierer Drachenflug nicht unähnlich, weißt aber den deutlich besseren Komfort und höheren Fahrspaß auf und kann gerade bei der Fahrt auf Bodenniveau einen hohen Ausschwunggrad aufweisen. Da die Wartezeit bei den meisten Rundfahrgeschäften gegen null geht sollte man hier unbedingt die eine oder andere Fahrt wagen.

 

Die Schweißer Bobbahn im gleichen Themenbereich ist trotz ihres eigenwilligen Layouts keine wirklich gute Achterbahn, was man bei einem Prototyp in gewisser Weise noch verstehen kann. Für das Familienpublikum des Parks, welches sicherlich nicht mit einer anderen Bobachterbahn in Kontakt kam, ist dieses jedoch sicherlich ausreichend. Der schön gestaltete Innenhof und die allgemeine Gestaltung der Bahn können jedoch überzeugen.

 

Vor drei Jahren war die erweiterte Wilde Maus mit Vertikalaufzug Matterhorn Blitz meine 100. Achterbahn, ein Umstand mit dem ich nicht sehr zufrieden war. Da mein Ansehen gegenüber Wilden Mäusen jedoch von Jahr zu Jahr stieg und ich den todgebremsten X-treme Racer aus dem Legoland Billund kennengelernt habe, so muss ich gestehen das die Bahn durchaus eine Fahrt wert ist. Leider entspricht das Layout nicht dem Standartlayout und ein gewisser Irrsinn wie man ihn bei Gerstlauer oder Maurer Söhne finden kann fehlt, aber man kann ohne Bedenken eine Fahrt wagen, auch wenn man dieses bei einer gewissen Warteschlangenlänge überdenken sollte.


Jungfrau Gletscherflieger (Europa Park)
Matterhorn Blitz (Europa Park)
Schweizer Bobbahn (Europa Park)
Matterhorn Blitz (Europa Park)
Schweizer Bobbahn (Europa Park)


Im französischen Themenbereich befindet sich die mit Abstand beste Achterbahn des Parks, die Dunkelachterbahn Eurosat. Durch die immens große Kapazität steht man selbst bei voller Warteschlange nie wirklich lange an. Die Fahrt selbst ist sehr kraftvoll, wenn auch leicht ruckartig und mit manch starken Rucklern bestückt. Die Kurvenkombinationen sind manchmal so verpeilt das es nur gut sein kann. Als größte Neuerung sind die Magnetbremsen anzusehen die den Zug mit einer solchen Wucht und ohne akustischer Vorwarnung zum Stehen bringen, das es an blanken Irrsinn grenzt und die Bahn nochmals wirkungsvoll in ihren Eigenschaften unterstreicht.

 

Der versteckt unter der Anlage liegende Darkride Universum der Energien ist der beste Darkride des Parks. Einige würden behaupten es sei die, zum einschlafen langweilige, Bootsfahrt Piraten in Batavia, nur muss eine solche Fahrt eben stimmig und nicht gnadenlos überladen sein und das ist die Fahrt durch das Land der Dinosaurier eben.

 

Eine der Neuheiten für dieses Jahr findet sich in der Mercedes Benz Ausstellung wieder, wo man sich glücklicher Weise dazu entschloßen hat die Wände mit neuen Motiven zu gestalten. Um die ganze Thematik auch endlich mal französischer zu machen ziert nun der Rennfahrer Michel Vaillant die Halle, leider wurde auf den kultigen Introsong zur Zeichentrickserie verzichtet, was zumindest Silver Star gut gestanden hätte.


Europa Park
Europa Park
Silver Star (Europa Park)
Silver Star (Europa Park)


Die von Bollinger & Mabillard erbaute Anlage sieht von außen recht gut aus, punktet durch Höhe und ihrer Schnellheit, aber ansonsten kann die Anlage nicht viel. Leider gleicht der Fahrkomfort keiner von Intamin erbauten Anlage dieser Höhe und so kommt es zu nervenden Vibrationen in den Tälern. Die floating Airtime ist leider doch auf einem sehr geringen Niveau, zumindest hatte ich sie etwas ausgeprägter in Erinnerung und die letzten Kurven machen die Bahn auch nicht besser, so dass die Anlage der schlechteste Coaster dieses Herstellers in Deutschland ist, auch wenn die Schwarze Mamba aus Brühl nur ein Hauch besser ist.

 

Im Magic Cinema kann man dieses Jahr einen neuen Film betrachten, der gewagter Weise eine Eigenproduktion ist und von einem hannöverschen Animationsstudio gefertigt wurde. Die Story ist kindgerecht und scheint von den eingespielten Effekt perfekt für das französische Publikum gemacht worden zu sein, immerhin habe ich noch nie erlebt das sich so viele Leute bei solch absehbaren Sachen immer wieder erschreckten.

 

Die Animation des Films hat mich positiv überrascht, eine solche Detailgenauigkeit erwarte ich nur von wenigen Firmen, nur an einer Stelle hätte ich mir etwas mehr gewünscht, da zumindest ich kaum einen Unterschied zwischen vor und nach dem Eintauchen in das Wasser ausmachen konnte und dabei sollten doch gerade Tiere vor Wasser nur so triefen. Die 3D Effekte werden in einer Reinheit geboten, die ich bisweilen noch nie so in einem Freizeitpark gesehen habe. Der kindgerechte Humor ähnelt sehr dem Humor mit den man vorallem in Dänemark konfrontiert wird, was recht schade ist. Es gab eine Stelle mit einem Flachwitz über den nur ich lachen konnte, was wie auch bei den neuen Muppet Film eher gegen das Publikum und nicht gegen der Art des Humors spricht. Hier hätte ich mir diesbezüglich mehr gewünscht. Eine Stelle die man sich besser hätte verkneifen können ist die Stelle mit der Euromausi und den Kommentar über die Männer, im Allgemeinen hätte man sich die Euromausi in dem Film verkneifen können, denn bis auf den Umstand das sie da ist macht sie nichts. Positiv hervorzuheben ist neben der Synchronstimme der Euromaus (Steve Smith aus American Dad) das Böckli eine der tragenden Rollen im Film darstellt, immerhin das beste Maskottchen des Parks, sowie der Kommentar mit Wodan.

 

Im italienischen Themenbereich trifft man auf die Neuheit des letzten Jahres, aber auch auf zwei Themenfahrten. Die kleine Fahrt in Piccolo Mondo durch Italien ist gut gemacht, durch den hohen Kitschanteil wiederum etwas zu kitschig, für zwischendurch ist die Fahrt zumindest ganz nett. Der größe Darkride nebenan bot einen Liveerschrecker in der Queue, ansonsten war es das mit der Gruseligkeit. Die Anlage kann weder als Themenfahrt noch als Geisterbahn überzeugen, alles ist gnadenlos überladen und einfach nicht schön anzusehen. Der Umstand das man die Anlage durch den kleinen Horrorladen verlässt macht die Bahn nicht besser, gibt aber eine Idee zur Umgestaltung der Anlage, denn Audrey II würde sich sicherlich über Essen am Fließband freuen.

 

Einen Bereich den man am besten erst am späten Nachmittag besucht ist der Bereich des Sorgenkindes der EU, Griechenland. Hier findet sich neben der Hexenschaukel Fluch der Kassandra, der Darkride Expedition Atlantis, sowie die zwei Achterbahnen Pegasus und Poseidon.

 

Pegasus selbst war früher mal die airtimereichste Achterbahn des Europa-Parks, drei Jahre später war ich überrascht diese nicht mehr zu spüren. Im allgemeinen hat sich der Zustand der Anlage nicht halten können und so verlief die Fahrt, im Gegensatz zum neueren Carrecaminos Bip Bip aus dem spanischen Parque Warner, sogar leicht ruckelnd.


Poseidon (Europa Park)
Europa Park
Poseidon (Europa Park)
Poseidon (Europa Park)


Poseidon ist auch weiterhin der Inbegriff einer Wasserachterbahn. Eine tolle, wenn auch an einigen Stellen grenzwertige, Strecke und Schussfahrten bei denen man mit etwas Glück auch nass werden kann runden das Erlebnis ab. Das Setting der Anlage und die Möglichkeit, wie auch bei Atlantika Supersplash, sich in eine Soakzone zu stellen ist weiterhin vorbildlich.

 

Das von allen Seiten labernde Spanier eine Fahrt in einer Hexenschaukel versauen können hat sich im Parque Warner gezeigt, das dafür aber auch 3 vorpupertäre Mädchen ausreichen ist Schade und zeigt wieder einmal das die Jugend absolut verzogen ist. Einen solchen Attraktionstyp besucht man im Grunde nur wegen einer Sache, der Story und der Musik. Da die Story im Europa Park eh untergeht so sollte man wenigstens die Musik auf sich wirken lassen.

 

Der Europa Park ist und bleibt einer der besten europäischen Freizeitparks, der Umstand das Ich mir in diesem Jahr keine Show angesehen habe lag im Grunde nur daran das die einzige Show die mich interessierte erst gegen Ende des Monats mit Ornella de Santis Premiere hat. Besonders erwähnenswert ist der Umgang mit den Parköffnungszeiten des Parks, an bislang keinen Besuchstag musst vor einer Stunde nach dem ursprünglichen Parkschluß aus dem Park, was bei den meisten anderen Freizeitparks weder möglich noch Gang und Gebe ist.