Zeit zum Troymen


Nach einer kleinen unbeabsichtigten Besichtigung der Stadt Venlo erreichten Stefan, Bernd und Ich das Toverland, wo wir am Tage noch verdammt oft gut troymen konnten. Da wir die ersten auf den Parkplatz waren und sich selbst kurz vor Öffnung des Parks keine Schlange gebildet hatte freuten wir uns auf einem wirklich leeren Park.


Die meisten Fahrgeschäfte liefen daher nur im halbe Stunde Takt, da Troy erst um 12 Uhr öffnen wollte mussten wir erst einmal die ganzen Fahrgeschäfte austesten und da störten uns die halbstündigen Öffnungszeiten nicht wirklich. Neben der Villa Fiasco, einem grandiosen Fun House, konnte uns auch die Wildwasserbahn Backstroke durch ihren Nässegrad überzeugen, obwohl es am nächsten Tag noch um einiges nässer werden sollte.


Bei den Rundfahrgeschäften blieben uns die wirklich gut drehbare Teetassenfahrt, sowie das etwas andere Aussichtsturm-/Teetassen-/Riesenradkarussell Twist & Shout in Erinnerung, welche uns einen ziemlich langen Drehwurm verpasste.

 

Bei den Achterbahnen kann das Toverland ebenfalls sehr überzeugen, sei es die Vekoma Kinderachterbahn mit den ziemlich steilen Kurven, oder das Boosterbike, dessen Strecke bekanntlich in einer etwas anderen Position absolviert wird. Eine Achterbahn muss man aber deutlich hervorheben und das ist Troy, da wir die First Rider des Tages waren haben wir die Bahn in der ersten bzw zweiten Reihe ausgetestet, jedoch fragten wir uns nach der Fahrt ob das wirklich alles gewesen sein soll. Die Schlange von 20 Minuten erschien uns für eine Wiederholungsfahrt zu lang, weshalb wir erst einmal wieder die ganzen anderen Bahnen fuhren.

 

Als alle Kiddys nun einmal gefahren sind wurde die Schlange so weit reduziert, so dass diese nicht mehr existierte und wir uns zu Wiederholungsfahrten anstellten. Die Bahn wusste zu diesem Zeitpunkt dann schon mehr zu überzeugen und von Fahrt zu Fahrt wurde sie immer besser. Nach 52 Runden und 5 Stunden statt der am Morgen verbreiteten 4 Stunden Öffnungszeit der Bahn, sowie einer Bonusrunde da ein Mitarbeiter wohl Geburtstag hatte, verließen wir den Park, welcher uns so vollkommen überzeugen konnte.

Die Odyssee zum Hotel


Nach dem Parkbesuch zog es uns weiter in Richtung der belgischen Hafenstadt Antwerpen, wo wir nach Plan in einem Formule 1 Hotel im Norden der Stadt übernachten wollten. Leider ist das belgische Straßennetz nicht das Beste und auch Google Maps kann mit diesem Umstand nicht viel anfangen. Als ich irgendwann genervt in die komplett andere Richtung fuhr als es unsere Karte angab fanden wir auch das Hotel, welches selbst für ein Formule1 Hotel etwas zu weit herunter gekommen war.