Auf dem Weg nach Zaragoza


Auf dem Weg von Salou zum Madridter Flughafen fährt man recht direkt an der Stadt Zaragoza vorbei. Die Wegführung zum Park ist relativ simpel, wenn auch die Straßen recht viele Spuren hatten. Nach gut 250 km erreichten Bernd, Ich und die Anderen zumindest unser Ziel und somit dem letzten Freizeitpark der Tour.

Eine Runde durch den Stadtpark


Inmitten den Los Pinares de Venecia, dem größten Stadtpark Zaragozas gelegen befindet sich seit dem Jahr 1974 der Parque de Atracciones de Zaragoza, ein etwas kleinerer Freizeitpark mit Tivoliprinzip.

 

Wo die Umgebung sehr an den Parque de Atracciones de Madrid erinnert, so findet sich im Park selbst einiges was an den Park Tivoli World in Arrayo de la Miel erinnert. Neben einem Showboatfunhouse kann man sich unter anderem auch in den gleichen Achterbahnchaisen vergnügen.

 

Die Achterbahn Moncayo, ein S.D.C. Galaxy, ähnelt sehr Schneiders Pinfari Anlage Berg & Tal, kommt aber ohne die grenzwertigen Bremsen aus. Die Fahrt selbst war solide, wirkte aber etwas langsam und auch die lustige, wenn auch geringe Airtime fehlte.


Parque de Atracciones de Zaragoza
Moncayo (Parque de Atracciones de Zaragoza)
Moncayo (Parque de Atracciones de Zaragoza)
Moncayo (Parque de Atracciones de Zaragoza)


Neben an dreht das wirklich schöne und wohl auch meistbesuchte Fahrgeschäft des Parks Quetzal seine Runde. Dieses Fahrgeschäft vom Typ Saltamontes bildet mit der Reverchon Wildwasserbahn Gran Tikal eine thematische Einheit, leider etwas unpassend in dieser Ecke kommt der HUSS TopSpin Revolution daher.

 

Der Giant duelling Butterfly Ramses, von dem nur die vordere Seite betrieben wird und die andere seit einer Ewigkeit stillsteht, bietet nicht nur eine schöne Einbettung in eine ägyptische Kulisse, sondern auch eine Fahrt die mit hohen Kräften nicht geizt und auch eine halbe Ewigkeit am Auspendeln ist. Wo man die Heege Butterfliegen noch belächeln kann, so ist Ramses definitiv eine ausgewachsene Achterbahn, die nebenbei auch noch ein menschliches Ebenbild vom Duke als Knöpfchendrücker aufweisen kann.


Quetzal (Parque de Atracciones de Zaragoza)
Revolution (Parque de Atracciones de Zaragoza)
Kangurito (Parque de Atracciones de Zaragoza)
Gran Tikal (Parque de Atracciones de Zaragoza)
Ramses (Parque de Atracciones de Zaragoza)


Die größte Attraktion des Parks ist eine Intamin Raftinganlage mit Namen Rio Navajo, welches auf einen eher geringen Platz so einige Streckenmeter aufweisen kann und nett in die Umgebung eingebettet wurde.

 

Neben einen, zur Hauptsaison, geöffneten Schwimmbad gibt es noch einige Kinderanlagen, wozu auch die letzte Achterbahn des Parks, sowie das wohl kleinste Rockin' Tug, mit Platz für nur 4 Personen, zählen. La Mina, ein Zamperla Family Gravity Coaster fährt sich deutlich besser als sein baugleiches Pendant aus dem Madridter Stadtparkund fällt durch seine ACME Thematisierung auf, was gegebenenfalls auf die Vergangenheit der Anlage hinweisen kann.


La Mina (Parque de Atracciones de Zaragoza)
La Mina (Parque de Atracciones de Zaragoza)
Parque de Atracciones de Zaragoza
Rio Navajo (Parque de Atracciones de Zaragoza)


Der Park selbst hat einige schöne Ecken zu bieten, dennoch bietet er nicht den Charme des Parks Tivoli World an der Costa Dorada, dafür fällt der Preis aber deutlich günstiger aus, da man mit seinen Eintrittsticket schon 2 Tickets erhält oder von Anfang an sich mit einen Whirstband bewaffnen kann. Aus Zeitmangel und aus Geldmangel zweier Teilnehmer hieß es für uns counten, ansehen und tschüß, da um die Mittagszeit eh nicht alles lief ist dieses auch nicht sonderlich verwerflich. Insgesamt hat uns der Besuch 5 Tickets gekostet, einen weiteren Besuch brauch ich hier nicht, auch wenn das Portfolio vorallem in den Abendstunden sehr viel Spaß garantieren kann.

Auf dem Weg zum Flughafen


Nach dem kurzen Parkbesuch wurden die letzten 300 km der gut 3000 km langen Tour in Angriff genommen. Eine stolze Fahrtlänge an nur neun Tagen für im Grunde nur einen Fahrer, was bis auf einem Tag auch relativ stressfrei war.

 

Am Terminal angekommen mussten wir erst einmal einer Person unser Gruppe zeigen wie man mit den Bus zum gewünschten Terminal kommt, eine im Grunde einfache Aufgabe für die es keine Erklärungen bedarf. Danach ging es nach einigem Hin und Her zum richtigen Check-In, da man uns versuchte andauernd online einchecken zu lassen und dieses schlichtweg bei uns nicht funktioniert hätte.

 

Während sich mein Flieger verspätete wurde Bernd erst garnicht in Flugzeug gelassen, dieser erfreute sich neben einer Hotelübernachtung und einem Flug mit der Lufthansa über eine relativ hohe Entschädigung. Leider durfte mein Flieger dank dem Nachtflugverbot nicht mehr in Düsseldorf landen, so dass ich kurzerhand den Kölner Dom von oben bestaunen durfte.

 

Viel später als geplant wurden Ich und der letzte Tourteilnehmer von der mit einer anderen Fluggesellschaft mehr oder weniger planmäßig geflogenen Tourteilnehmerin abgeholt. Die mangelnde Gastfreundschaft der anderen Tourteilnehmer sorgte dafür das ich irgendwo auf einem Parkplatz an der A1 übernachten konnte, da ich David nicht zumuten wollte um drei Uhr nachts die Tür zu öffnen.