Allgemeine Informationen


Freizeitpark: Heide Park (seit 1978)                                         
  Teil des Resorts Heide Park Resort
   
Adresse: Heide Park
  29614 Soltau
  https://www.heide-park.de
   
Betrieb: Merlin Entertainments Group 

[05.06.16] Drachenzähmen leicht gemacht im Heide Park


Das Studio DreamWorks, welches sich vor allem durch Animationsfilme auszeichnet, ist ein wichtiger Partner der Merlin Entertainments Group. Neben der eigenen Studios Tour „Shrek’s Adventure“ in der Londoner County Hall lizenziert man Themenbereiche in den Freizeitparks der Gruppe. Während dieses im Afrika-Bereich in Chessington – World of Adventures mit Madagaskar schon länger der Fall war, konzentrierte man sich im Heide Park und im Gardaland bis vor kurzem auf eine Show zum dritten Teil der Reihe. Mit der „Kung Fu Panda Academy“ für das Gardaland und „Drachenzähmen – Die Insel“ für den Heide Park haben nun auch diese ihren eigenen durchgängig gestalteten Themenbereich spendiert bekommen.  

 

Dabei wurden beide Bereiche in bereits bestehende Parkbereiche gesetzt, wobei der Altbestand sinnvoll integriert oder ersetzt wurde. Im Falle des Heide Parks konzentrierte man sich dabei um die, meist von Besuchern unbeachtete, Ecke rund um die beiden gemächlichen Wasserfahrten Kanalfahrt und Märchenfahrt. Während die Kanalfahrt umgestaltet wurde nutze man den freigewordenen Platz der Märchenfahrt um zwei Fahrgeschäfte zu platzieren, ebenso entstand gegenüber der Monorailstation ein Flugkarussell der Firma Zamperla.

 

Der erste Eindruck des, recht großzügig ausgelegten, Bereichs ist überaus positiv, auch wenn er doch teilweise sehr kahl wirkt. Mit dem umgestalteten Roten Baron „Grobians Wolkenspringer“ und dem Flying Fish „Raffnuss & Taffnuss Wasserflieger“ bietet man zwei sehr schöne Fahrgeschäfte, die sicherlich in der ersten Saison an diesem Platz mehr Fahrgäste gehabt haben dürften als die Märchenfahrt in all der Zeit davor. Auch der „Himmelstürmer“ erfreut sich großer Beliebtheit, weißt aber neben der eh unbequemen Sitzposition durch zusätzlich angebrachte Netze eine eingeschränkte Sicht auf.


Drachenzähmen - Die Insel - Heide Park
Drachenzähmen - Die Insel - Heide Park
Drachenzähmen - Die Insel - Heide Park
Drachenzähmen - Die Insel - Heide Park


Die vermeintliche Hauptattraktion stellt die Kanalfahrt „Drachengrotte“ dar, wo man zu aller erst zum obligatorischen Fotoshooting gezwungen wird. Ein Procedere was aus den anderen Parks und Attraktionen der Gruppe durchaus bekannt ist, aber hier nicht übersprungen werden darf. So ein Schwachsinn; Merlin merkst du selber, oder? Es mag ja sein, dass euer Auftragsnehmer in Sachen Fotos seine Mitarbeiter in dieser Hinsicht anweist, aber das war unhöflich! Dass das Ganze natürlich nur eine Papierverschwendung mit sich zog kann man sich bei einem Alleinreisenden ja durchaus denken, oder?

 

Die Stimmung danach war bereits mies, aber immerhin dauerte es ja nicht mehr allzu lange bis zum nächsten Boot. Mit diesen geht es erst einmal durch eine Miniaturausgabe eines verlassenen und halbwegs zerstörten Wikingerdorfes, ehe es in die verbotenen Höhlen geht. Kurz davor wechselt man wieder in eine normalgroße Perspektive, ansonsten machen die Schilder nämlich nur bedingt Sinn. Anstelle der ehemaligen Ansammlung kultiger uralt Animatroniks führt einem die Kehre unterhalb der angetriebenen Achterbahn „Grottenblitz“ an einigen Plastiken und einer Videoprojektion vorbei. Die rechte Seite der Kehre wird in der Hinsicht kaum noch benutzt. Daraufhin endet die Fahrt auch wieder.

 

Tja, früher war so manches besser. Aber hey, ihr habt eine super Lizenz, wo bald sogar noch ein dritter Teil folgen wird, also habt ihr sogar noch genug Zeit hieraus eine anständige Themenfahrt zu machen und wenn ihr schon dabei seid könntet ihr ja auch den Grottenblitz miteinbeziehen. In diesem Jahr war die virtuelle Realität, abgekürzt VR, in aller Munde und im Gegensatz zum Konkurrenten Six Flags könnt ihr es von Anfang an besser machen. Erfahrungen habt ihr bei Galactica in Alton Towers ja schon gesammelt, also warum nicht bei der Achterbahn nebenan? Ein rasanter Ritt auf dem Rücken von Ohnezahn würde doch passen, meint ihr nicht? Zumal ja ein Filmchen von eurem Partner qualitativ eine andere Liga darstellen dürfte, als die der Konkurrenz und eine Umgestaltung der Anlage vollkommen ausbleiben kann (tatsächlich müsstet ihr nur das Licht in der Höhle ausschalten).

 

Weitere Bilder zum Bericht finden Sie in der entsprechenden Galerie.

[04.04.14] Dämonenhafte Flüge durch die Lüneburger Heide


Als der Heide-Park beschloss seine zweite Wildwasserbahn, welche immer öfter an diversen Ausfällen litt, zu Gunsten einer großen Neuheit zwei Jahre später zu schließen war der Aufschrei regelmäßiger Parkgänger groß, denn das sinnlose Herumgedümpel auf dem höheren Niveau der Anlage galt vielen als thematisches Highlight im Park. Einzig und allein die finale Schussfahrt und die gegebenenfalls auf das Boot treffende Welle gegen Ende der Fahrt, sowie die Bergarbeiter und sächsischen Skatspieler wird man vermissen.


Heide Park
Desert Race (Heide Park)
Heide Park
Heide Park
Scream (Heide Park)


Durch den Wegfall der Wildwasser II jedoch entstand ein ungünstiges Szenario für die Attraktionen, welche sich auf dem Berg befanden, denn ein Grund diesen überhaupt zu erklimmen war nicht mehr, oder besser gesagt kaum noch, gegeben. Diesen Umstand hat man nun durch den Flug der Dämonen kompensiert und durch die Benutzung des unteren Eingangs der ehemaligen Wasserbahn soweit verbessert, so dass man nicht mehr den Berg komplett erklimmen muss nur um diesen wieder komplett hinabzusteigen.  Durch die Nutzung der alten Warteschlange gelang es zugleich auch die erste wirkliche Warteschlange nach englischen Vorbild in den Park zu etablieren, denn wie auch bei den Freizeitparks der gleichen Gruppe auf der Insel dauert es schon eine Weile bis man diese hinter sich gelassen hat und sich zwischen den Seiten der Achterbahn entscheiden muss.

 

Diese Wahl ist tendenziell nicht leicht, erübrigt sich jedoch sobald man beide Seiten getestet hat. Die großräumige, glücklicher Weise überdachten, Station bietet Platz für recht viele Personen, wird jedoch nur  von abgezählten Gruppen betreten, wodurch dementsprechend eine freie Platzwahl kaum gegeben ist. Hier findet man dann auch die erste interessante Neuheit der Anlage, denn die Gepäckablage ist durchaus gut gelöst und funktioniert bei dieser Achterbahnart besser als jede andere Art der Unterbringung.

 

Der Flug der Dämonen beginnt mit einer leichten Rechtskurve, woraufhin der steilgeratene Lifthill zügig absolviert wird. Es folgt nun die für diese Achterbahnart mittlerweile erprobte Art und Weise das Gefälle einzuläuten, woraufhin man sich kopfüber in den Abgrund stürzt. Dabei wird man stellenweise sehr interessant beschleunigt, wodurch ein mitreißendes Fahrgefühl entsteht. Folglich wird im Tal recht stark in den Sitz gepresst nur um dann von dem, westenartigen und recht strammen, Bügelsystem von jeglichem Genuss negativer Kräfte auf den nachfolgenden Hügel gehindert zu werden. Nach einer Unterquerung des, sinnvoll angelegten, Shops am Ausgang der Bahn vollzieht man ein Element, welches schon bei der Krake angewendet wurde, sich hier aber interessanter durchfährt, obwohl die Fahrposition, zumindest an den äußeren Plätzen der Züge der Krake, ähnlich ist. Ein erneut kraftvolles Tal später steht man mit revolutionären Gedanken zumindest Kopf, denn die, eventuell vom Eurostar bekannte, Rolle schlug hier zu. Etwas gemächlicher vollzieht der Wagen nun eine Wende an der Station der Bobbahn entlang um den Fahrgastträger erneut gen Abgrund zu schicken. Mit wieder höherer Geschwindigkeit nähert man sich den nächsten Inversionen der Anlage, die optisch einer schräg gestellten Bretzel ähneln. Hier wird man relativ zügig um die eigene Achse gedreht um dann in einer ruppigeren Steilkurve sich den Weg erneut nach oben zu kämpfen um erneut den Park kopfüber zu erkunden. Nach einem weiteren Tal vollzieht der Zug eine fast schon zu steil angelegte bayernkurvenähnliche Kurve um dann in die Bremsen überzugehen, wo man nun auch mal gern etwas länger den Blick auf die Station und dem Gyrodrop Scream genießen darf. 


Flug der Dämonen (Heide Park)
Flug der Dämonen (Heide Park)
Flug der Dämonen (Heide Park)
Flug der Dämonen (Heide Park)
Flug der Dämonen (Heide Park)
Flug der Dämonen (Heide Park)

Flug der Dämonen (Heide Park)
Flug der Dämonen (Heide Park)
Flug der Dämonen (Heide Park)


Im Gegensatz zu The Swarm ist der Flug der Dämonen eine Achterbahn die man auf beiden Seiten fahren kann ohne sich über zu große Qualitätsunterschiede der Fahrt Sorgen zu machen, auch wenn meiner Meinung nach die rechte Seite des Zuges besser ist. Ebenfalls wird man hier in den nächsten Jahren keine Rückwärtsfahrt brauchen um die Fahrt aufregender zu gestalten, denn der Flug der Dämonen ist eine äußerst solide und gute Stahlachterbahn. Natürlich bekommt man von den ganzen angepriesenen Close Calls mal wieder nichts mit, was aber niemanden wirklich verwundern sollte, denn auch im Thorpe Park geschah dieses erst durch den Einbau der Werbetafel, was die Fahrt tatsächlich aufwertete. Diesen Hintergrund zu trotz braucht all das die neue Achterbahn der Lüneburger Heide nicht wirklich, denn die Fahrt überzeugte auf ganzer Linie und brachte mich, ähnlich The Swarm Backwards, zum Lachen.


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[22.09.13] Eine Stippvisite im Heide-Park


Ursprünglich war es gedacht nach dem Serengeti-Park noch den zweiten Park der Familie Sepe zu besuchen, jedoch war der Zeitplan durch die Wahl am Morgen ein wenig nach hinten versetzt wurden und es verlangte uns nach hochqualitativen Achterbahnen, so dass der Weg zurück mit einen Abstecher in den Heide Park erfolgte.

 

An den Kassen angekommen wären wir beinahe auch wieder umgekehrt, denn der ADAC Rabatt erforderte interessanter Weise einen Ausdruck und einen Nachmittagstarif wie beim Holiday Park gibt es leider nicht, jedoch lag ganz zufälliger Weise ein Kaiser’s Tengelmann Gutschein an der Kasse herum der dann doch noch einen gerechtfertigten Preis für die letzten zwei Stunden im Park ermöglichte.

 

Da der Heide-Park im Grunde mein Hauspark ist, immerhin besuche ich ihn ein- bis zweimal jährlich, und Jan den Park nun schon zum zweiten Mal einen Besuch abstattete mussten wir glücklicher Weise nicht durch den Park hetzen um alle Achterbahnen zu fahren sondern begaben uns gleich in Richtung der Holzachterbahn Colossos, wo die Menschenmassen tatsächlich im Zweizugbetrieb abgefertigt wurden und uns so zu einigen Fahrten auf dem wunderbaren Out- & Backlayout zog.


Krake (Heide Park)
Big Loop (Heide Park)
Baustelle Flug der Dämonen (Heide Park)
Colossus (Heide Park)
Heide Park


Der Zeitpunkt des Besuchs erwies sich also als optimal, denn obwohl der Park für den Zeitpunkt dessen relativ gesehen gut gefüllt war wurde auf die Nutzung von mehreren Zügen nicht verzichtet und erst recht nicht mittendrin rangiert. Die daraus resultierende Wartezeit bei den Achterbahnen und den anderen Fahrgeschäften war dementsprechend gering.

 

Bei dem Intamin Gyro Drop Scream kam es dann zu den wohl interessantesten Vorfall des Tages, wodurch wir einen Studenten der TUHH und nebenbei Freizeitparkfan kennenlernten, welcher auf Anhieb meinen Fleece Pullover den richtigen Park zuordnen konnte. Zwar war diese Aufgabe nicht sonderlich schwer, aber die Reaktion dabei war durchaus genial und führte schlussendlich zu längeren Standzeiten des Turmes und der einen oder anderen Wiederholungsfahrt inklusive tiefgründigen Gesprächen. 


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[24.03.12] Pre-Opening mit Hindernissen


Wo im letzten Jahr die REWE Familientage stattfanden sollte es in diesem Jahr etwas exclusiver vorangehen, zumindest für die Jahreskartenbesitzer. Dank einer Aktion des Radiosenders FFN wodurch deren Hörer für nur 25€ in den Park kommen konnten entzündete sich ein Shitstorm sondergleichen bei den Fans, wodurch eine ERT von 3 Stunden bei der Krake und Krake lebt ins Leben gerufen wurde um diese Fans noch irgendwie glücklich zu stimmen.

 

Eines vorweg, diese ERT wäre nicht nötig gewesen und so ergab es sich das die zwei Attraktionen zwischen 10 - 13 Uhr vergleichsweise voll waren, während der Rest des Parks wie ausgestorben war. Da quasi nur Jahreskartenbesitzer im Park waren ergab es sich auch das die Warteschlangen zur Verlängerung oder (Neu-)beantragung der Karten die längsten am Tage waren, vor allem nach Parkschluß.

 

Nachdem kurz vor 10 Uhr das Tor geöffnet wurde rannten die meisten Fans zu dem Objekt was sie im vorherigen Jahr so sehnsüchtig vermisst hatten, dem Krakenmaul. Einige Minuten später konnten auch Hauke und Ich dieses aus der Nähe betrachten, immerhin wollten wir von der ERT profitieren, was sich wie oben bereits erwähnt als unnötig herausstellte. Nach einer Fahrt in der dritten Reihe, wo man vom Krakenmaul nicht wirklich etwas mitbekommt wurde eine Fahrt in der ersten Reihe anvisiert. Das Erlebnis in der ersten Reihe ist nun massiv durch das Sichtbare getrübt, wo im Vorjahr freie Sicht herschte und man ein gewisses Höhengefühl entwickeln konnte starrt man heute auf ein hässliches Maul.


Krake (Heide Park)
Krake (Heide Park)
Krake (Heide Park)
Krake (Heide Park)


Auch von Außen wirkt das Maul völlig fehl am Platze und so wäre es besser gewesen, hätte man dieses nie befestigt. Aber und das muss man den Park lassen, hat man es somit geschafft innerhalb der Winterpause all seine Kritiker eine auszuwischen. In den diversen Foren war es schon ein komisches Bild auf einmal selbst die größten Meckerer zu hören wie toll es doch sei, dass der Park so schnell, soetwas gutes erstellt habe. Das Schiffswrack hingegen ist gelungen und mit allerhand Details bestückt, auch die Tentakel die es versuchen in die Tiefe zu ziehen wirken sehr gut. Leider wird das Schiff von den Wasserfontänen nicht überflutet, auch ist das Lichtraumprofil viel zu großzügig ausgelegt, so dass kein Headchopper entstehen konnte.

 

Die Folgegeschichte der Krake wird bei Krake lebt erzählt, dem ersten Ganzjahresmaze in Deutschland. In einer relativ großen Gruppe wird man in das Gruselkabinett geschleußt und darf sich erstmal scannen lassen um die "Tiefsehtauglichkeit" nachzuweisen, die dabei aufgenommenen Daten kann man dann später betrachten, sofern man nicht einfach daran vorbeiläuft. Im darauf folgenden PreShow-Raum wird man gut auf die Story eingestimmt, wonach man das Wrack des untergegangenen Schiffes etwas genauer betrachten soll, das die Besatzung bei dem Vorgang damals wohl etwas verrückt wurde dient als ideale Vorlage für das was folgt.

 

Nach Verlassen der Tauchkapsel befindet man sich in einem Raum, der jeden Besucher eines Dungeons bekannt vorkommen dürfte, dem Labyrinth der Vergessenen. Je nachdem wie viel Puffer man zur Vorgruppe braucht kann man hier schon etwas länger verbringen, dabei ist die Wirkung durch die engeren Gänge besser als in den Verliesen in Hamburg, London oder anderen Städten. Kurz darauf wird man abgeholt und fühlt sich im Grunde wie in einem Minidungeon, was sogar relativ originell gewesen wäre, aber nein man ist ja ein Maze. In den Nachfolgenden Räumen versuchen die Schauspieler irgendwie gruselig zu sein, aber auf Töpfe schlagen und einen böse angucken reicht hier bei besten Willen nicht aus. Es gab nur eine Person die halbwegs überzeugen konnte und die Manie der Besatzung gut näherbrachte. Es wäre besser gewesen hätten die Leute mehr zu sagen, würden ihre Rollen und ihr Schicksal besser darstellen und das Schicksal der Gruppe als relativ aussichtslos bezeichnen.

 

Die Räume sind relativ schick, aber im Gesamten etwas zu dunkel beleuchtet, oder wie im Falle des zweiten Warteschlangenraumes (Raum bestehend aus einfachen ZigZags) einfach garnicht beleuchtet. Da hilft es auch nicht sonderlich wenn man gesagt bekommt man könne sich an der linken Wand orientieren. Besonders erwähnenswert und postiv herauszuheben ist der Raum in dem man mit der Krake konfrontiert wird und dabei gut befeuchtet wird. Auch was das Maze aus einem gemacht hat kann man hier bestaunen. Im Gegensatz zu anderen Mazes wird man nun nicht mit einer Kettensäge herausgescheucht, was aber in diesem Falle durchaus berechtigt ist.

 

So wie das Maze zur Zeit in Soltau betrieben wird ist, wie auch im italienischen Gardaland oder im englischen Thorpe Park, absolut lächerlich. Das Potential der Aneinanderreihung verwirrender Gänge wird nicht ausgenutzt und es wäre besser würde man wirklich eine Art Minidungeon daraus machen und somit wenigstens den Unterhaltungswert erheblich steigern, wenn auch der Gruselfaktor, der zur Zeit eh nicht vorhanden ist, wahrscheinlich einbüßen erleiden würde. Da es im Grunde der erste Tag für die Crew war kann sich noch einiges zum Besseren wenden, jedoch rate ich zur Zeit jedem das Maze, wenn überhaupt, nur bei einer halbwegs leeren Warteschlange zu besuchen. Ich selbst werde das Maze gegen Ende der Saison erneut eine Chance geben mit der Hoffnung das sich einiges getan hat und ein endgültiges Fazit zu ziehen.

 

Nachdem im letzten Jahr die neuen Themenbereich verkündigt wurden gibt es nun einige neue Tore im Park verteilt, wobei das Tor zum Land der Vergessenen von der Rückseite etwas unvorteilhaft gelöst wurde. Das Personal ist auch in diesem Jahr wieder sehr freundlich gesinnt und die restlichen Attraktionen fuhren sich, der Erfahrung gemäß, mal wieder sehr gut. Warum sich der Park aber entschloßen hat an diesem doch sehr leeren Tag ihren Express Butler, oder wie ich zu sagen pflege das Ganswischtischteil (so gehört an einem Besuchstag in der letzten Saison) zu verleihen bleibt mir ein Rätsel.


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[16.04.11] Ein durchaus positiver Saisonstart


Am 16.04.11 zog es mich und meinen Cousin in den Heide-Park. Der Hauptgrund meines Besuches war, wie soll es auch anders sein, die ehemalige Riesenkrake, die nun unter dem Namen Okti fungiert. Aber auch David und Heiko waren im Park anzutreffen und so machten wir uns auf meine seit einigen Wochen abgelaufene Jahreskarte für läppische 55€ zu verlängern.

Im Park selber hat sich seit der letzten Saison so einiges verändert, so dass man stellenweise den Heide-Park nicht mehr wieder erkennt. Die Souvenirs unterliegen nun den Merlinstandart, somit kann man zu allen Hauptattraktionen anständiges Merchandise finden. Die Jahreskartenvergabe und Neuausstellung geht sehr schnell und kann an mehreren Orten im Park erfolgen (gleiches gilt für Zweitagestickets und weiteres).

Die Fahrgeschäfte öffneten erst um 10 Uhr und da es sich gerade anbot haben wir uns bei der Krake angereiht. Vorerst hieß es also warten bis sich überhaupt etwas bewegte. Nach einer gewissen Zeit wurden beide im Einsatz befindlichen Züge auf die Fahrt geschickt und das Publikum in der Warteschlange war von dem gebotenen sehr sprachlos. Kurz vor 10 Uhr öffnete dann auch die Gepäckabgabe, wie man sie aus den englischen Merlinparks gewohnt ist (großer Pluspunkt) und so standen wir nicht mehr lange bis zu den Gates an. Etwas negativ ist die Einteilung der Reihen zu vermerken, da es keine getrennte Warteschlange gibt staut es sich bei den Besuchermengen etwas.


Krake (Heide Park)
Krake (Heide Park)
Krake (Heide Park)
Krake (Heide Park)
Krake (Heide Park)


Zur Fahrt her kann ich nur sagen das sie doch sehr überraschend ist. Das Layout ist knackig und die Airtime grandios. Den Immelmann kann man ausnahmweise als gutes Fahrelement ansehen (immerhin ist dieser hier besser gelungen als bei Anlagen wie Saw:the Ride und Anubis), der darauf folgende Airtimehügel hat wunderbare Floating Airtime, auch die Kurve wird mit einer wunderbaren Geschwindigkeit durchfahren. Der Drop selbst ist für die außenstehenden Betrachter natürlich das Highlight, für die Insassen der Anlage natürlich auch, der Kettenbremse sei Dank.

Von der eigentlichen Fahrt weniger von Bedeutung ist der Splash. Während die Bahn geräuschlos ihre Strecke absolviert merkt man von den Wasserfontänen garnichts. Für den Soaker unter uns gibt es jedoch eine herrliche Splashzone in der Nähe des Big Loop Eingangs. Also Coaster-Fan, man hat an dich gedacht.

Apropos Splash, der Heide-Park versteht in dieser Saison was nass bedeutet. Alle Wasseranlagen können einen nicht nur befeuchten, sondern wunderbar soaken. Dieses mag einen bei Mountain Rafting zwar etwas verwundern, Dadit jedoch hat es sehr gefreut erneut eine komplett nasse Hose zu haben, nachdem Ich so nett war den ein oder anderen fiesen Effekt bei der Topilaula Schlacht (dem Splashbattle des Parks) zu aktivieren. Diese Effekte reichen nun bis ins Boot und wissen daher sehr zu überzeugen. Im Premierenjahr der Anlage hatte man mit diesem leider noch einige Probleme.

Da man seit dem Sommer 2010 Colossos nicht mehr fahren konnte freute ich mich besonders auf die Fahrt. Nachdem man im letzten Jahr einige wunderbare Ruckler, für manche gar Schläge, verzeichnen konnte, so läuft sie in diesem Jahr wieder butterweich. In der ersten Reihe ist das Fahrgefühl nach wie vor besonders schön und im hinteren Bereich wird man mit besonders ausgeprägter Airtime belohnt. Seltsam sind die vielen Trimmodulle der Marke KumbaK auf der Strecke, diese haben die Fahrt zwar in keinster Weise beeinflusst, fallen jedoch bei der ersten Reihe ins Auge.

Als kleines Fazit dieses Berichtes möchte ich erwähnen das der Park in diesem Jahr vieles Richtig gemacht hat. Mein 12 jähriger Cousin, der zwar Freizeitparks gerne besucht, jedoch nicht wie ich eine gewisse Sucht aufweisen kann, hat eine neue Lieblingsachterbahn gefunden (keine Sorge er ist schon genug Anlagen gefahren um dieses  gewissenhaft zu beurteilen). Für Heiko war es eine schöne Parkpremiere, David und Ich hatten einfach nur Spaß.


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[31.10.10] Saisonabschluss im Heide Park


Am Ende des Monats Oktober zog es mich zum Saisonende in den Heide-Park, hier war erstaunlicher Weise einiges mehr los als zum Saisonstart und zu den Saisonenden der letzten Jahren. Bei der Bobbahn bildeten sich sogar Wartezeiten von über einer halben Stunde.

 

Da sich der Heide-Park seit Jahren leider dem Thema Halloween verschrieben hat kann man die idyllische Herbststimmung nicht mehr wirklich genießen. Wie man auf die Idee kommen kann etwas zu feiern was in Niedersachsen eher verrufen ist und nur in der Nähe von Hamburg ausgeübt wird ist eh mehr als nur fraglich, der Hansa-Park zumindest zeigte wie man die Besucher gegen Saisonende sehr erfolgreich anlocken kann.

 

An diesem Tage lernte ich Mitglieder der Crazy Coaster Clique kennen, eine Gruppe sympathischer Heide-Park Fans die auch andere Freizeitparks kennenlernen möchten. Da ich es jedoch Leid war immer wieder Limit zu fahren und Vergleiche mit der Black Mamba zu hören trennte ich mich vorzeitig von Ihnen und läutete gegen Ende des Tages mein Saisonende in der einzig wahren Attraktion des Parks ein, der Riesenkrake. So ein Schwarzkopf Monster sollte im Grunde jeder Park besitzen, leider tun dieses nur die wenigsten.


Heide Park
Desert Race (Heide Park)
Baustelle Krake (Heide Park)
Grottenblitz (Heide Park)
Baustelle Krake (Heide Park)
Heide Park

Mississippi Dampfer (Heide Park)
Heide Park


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[05.04.09] Ein Tour Auftakt in Soltau


Nachdem ich Bernd am Hauptbahnhof in Hannover abgeholt hatte sind wir am nächsten Tag in den Heide-Park nach Soltau zu fahren um dort auf Stefan zu treffen, jedoch passierte dieses wie es des Öfteren auf der Tour sein sollte nicht so wie geplant.

Da Stefan wohl etwas in den Zeilen des Heidebahn Zeitplanes verrutscht ist mussten wir uns erst einmal eine Stunde ohne ihn vergnügen. Also hieß es erst einmal in den klassischen Arrow/HUSS Zügen Platz nehmen und der alten Dame aus dem Hause Vekoma die Ehre zu erweisen.

Als Stefan nach seiner kleinen Panne endlich im Park anzutreffen war wurde sich erst einmal auf der Riesenkrake so lange vergnügt, bis Bernd nicht mehr konnte, was leider nicht sehr lange gedauert hat. Mit einem Drehwurm im Kopf zog es ihn durch die leeren Warteschlangen des noch leereren Parks, womit so einige Wiederholungsfahrten auf allen Hauptattraktionen möglich waren.


Baustelle Mayaland (Heide Park)
Baustelle Mayaland (Heide Park)
Baustelle Mayaland (Heide Park)
Skatspieler Wildwasser 2 (Heide Park)