Allgemeine Informationen


Freizeitpark: Plopsaland De Panne (ab 2005)                         
  Plopsaland (2000 - 2005)
  Meli Park (1936 - 1999)
   
Adresse: De Pannelaan 68
  8660 De Panne
  http://www.plopsa.be/plopsaland-de-panne/de
   
Betrieb: Studio 100

[01.10.16] Ein toller Nachmittag in De Panne


Über síeben Jahre sind vergangen als ich das erste Mal, an einem, sehr stark frequentierten, Gründonnerstag das Plopsaland De Panne besuchte. Die Katapultstartachterbahn Anubis – The Ride war keine vier Tage alt, doch begeistern konnte mich der Freizeitpark damals überhaupt nicht. Spätestens mit der Entgleisung der Parkeisenbahn, die noch durch ein größeres Tiergehege fuhr, war die Luft raus und ich verließ frühzeitig den Freizeitpark.

 

Meine Erinnerungen an das Plopsaland waren seither negativ geprägt, doch der ständige Tatendrang auf Seiten der Studio 100 Gruppe ließ einen immer wieder nach De Panne schauen. Themenbereiche wurden neu strukturiert oder aus dem Boden gestampft, ein Theater wurde errichtet, sowie ein vielversprechendes Schwimmbad gebaut und dennoch blieb es stets bei interessierten Blicken. Mit der Errichtung der Holzachterbahn Heidi – The Ride und der angedachten baldigen Eröffnung war ein Besuch unumgänglich, weswegen ich mir zu Saisonbeginn eine Plopsa Funcard mit Parkingpass (sehr lohnenswert, gerade bei den Benelux’schen Parkgebühren) im Holiday Park kaufte. Blöd nur, dass gerade die Holzachterbahn dank Lärmschutzproblemen, bislang über eine kurze Testphase nicht herauskam und eine Eröffnung erst im nächsten Jahr erfolgen wird. Evtl. war es aber auch ein Glücksfall, denn ohne die beinahe panische „Hilfe, ich habe mir eine Plopsa Funcard gekauft und muss die noch irgendwie ausnutzen“ Tour kurz nach Abgabe meiner Abschlussarbeit, hätte ich meinen Freund David so schnell nicht wiedergesehen.

 

Nach einem kurzen Besuch im Plopsa Indoor Coevorden erreichte ich den Parkplatz gegen 15 Uhr. Von hier aus führt unterhalb der, unfassbar gut positionierten, Holzachterbahn der Weg in Richtung Eingang des Parks. Quelle douleur, quel camouflet hier nicht mitfahren zu können, vor allem da die Ausstrahlung der Anlage auch innerhalb des Parks absolut harmonisch ist.


Heidi - The Ride - Plopsaland De Panne
Heidi - The Ride - Plopsaland De Panne
Heidi - The Ride - Plopsaland De Panne
Heidi - The Ride - Plopsaland De Panne
Heidi - The Ride - Plopsaland De Panne


Das Plopsaland De Panne wurde im Jahr 2000 eröffnet, die Ursprünge des Parks jedoch reichen auf das Jahr 1935 zurück, wo die Familie Florizoone mit dem Meli Park den ersten Freizeitpark des Landes rund um ihr Honigimperium Meli eröffneten. Stetig fallende Besucherzahlen in den 90er Jahren sorgten dann für den Verkauf an das (damals noch recht frische) Studio 100, welche den Park durch ihre eigenen (Kinderserien-)Lizenzen wieder auf Erfolgskurs brachte.

 

Betritt man den Park findet man sich, ähnlich dem Holiday Park bei Haßloch, auf einer überdachten Main Street und kurz darauf auf einem riesigen Platz mit einigen Fontänen wieder. Von hier gehen zahlreiche Wege ab, auch befindet sich hier der Zugang zum parkeigenen Theater und dem Indoor-Themenbereich Mayaland. Dieser spiegelt eine kleinere, jedoch überdachte, Version des pfälzischen Kinderlandes dar und bietet mit dem Kontiki „De Swingboom“, dem Flying Fish „De Bloemenmolen“, dem Demolition Derby „De Waterlelies“ und dem Family Freefall Tower „De Valtoren“ Spaß für die ganze Familie. Wie auch das Theater und das benachbarte Schwimmbad, wird auch das Mayaland außerhalb der regulären Parköffnungszeiten genutzt.


Mayaland - Plopsaland De Panne
Plopsaland De Panne
Plopsaland De Panne
Mayaland - Plopsaland De Panne
Mayaland - Plopsaland De Panne


Folgt man der Wegstrecke der Parkeisenbahn, mit der man im Übrigen den bislang noch nicht fertiggestellten Themenbereich um die Kinderserie Heidi passiert, stößt man recht zügig auf die Achterbahndoppelanlage De Vleermuis. Hierbei handelt es sich um eine kleine Anlage mit freischwingenden Gondeln der Firma Caripro, bei der sich beide Spuren ein Rennen über das stetig abfallende und recht simple Layout in Form einer Acht liefern. Besonders dabei ist eigentlich nur der recht zügige Vertikallift, bei dessen Einfahrt man sich lieber ordentlich festhalten sollte um böse Überraschungen vorzubeugen, sowie der Aufbau der Wagen, die der eh schon geringen Kapazität durch teilweise langandauernde Einstiegsversuche keineswegs zugutekommen.  Die Fahrt ist just ok und bedient hauptsächlich das jüngere Publikum des Parks, welches auch recht viel Spaß auf der Anlage hatte.

 

Einige Meter weiter stößt man auf den hübsch gestalteten mittelalterlichen Themenbereich, in dem „De Boomstammetjes“, die große Wildwasserbahn des Parks, sowie die angetriebene Achterbahn „De Draak“ auf Fahrgäste warten.  Als eine der ersten Anlagen ihrer Art konnte die im Jahr 1989 eröffnete Wildwasserbahn eine doppelte Schussfahrt aufweisen, darüber hinaus bietet die Anlage eine überaus lange Fahrstrecke bei nur zwei Schussfahrten; während des Besuchszeitpunkt hingegen war die Anlage leider nicht geflutet, eine Fahrt daher nicht möglich.

 

Über der Wildwasserbahn hingegen drehte der Drache Runde für Runde, weswegen es sogleich durch die ellenlange und wunderschön gestaltete Warteschlange direkt in die Station ging. Diese verlässt man auch sogleich in einer schnelleren Rechtskurve in Bayernkurvenmanier, also eine Kurve mit mehreren Hügeln und Tälern. Nun folgt eine längere Gerade mit einem ähnlichen Verlauf, doch die Geschwindigkeit ist nun bereits deutlich gedrosselt. In der anschließenden Linkshelix nimmt man wieder etwas an Geschwindigkeit zu, doch auch die kommenden, bodennahen Richtungswechsel oberhalb der Wildwasserbahn können die Spannung leider nicht wirklich steigern. Eine Rechtshelix führt den Zug wieder in luftige Höhe, wo dieser dann eine Kuppe überschleicht. Mittels einer weiteren Abwärtshelix baut man jedoch wieder etwas an Geschwindigkeit auf, woraufhin alsbald die Station zügig durchfahren wird. Es folgt eine weitere Runde.


De Draak - Plopsaland De Panne
De Draak - Plopsaland De Panne
De Boomstammetjes - Plopsaland De Panne
De Draak - Plopsaland De Panne


Die Fahrt auf der Achterbahn De Draak ist leider nicht sonderlich spannend, noch schnell. Dabei ist der Streckenverlauf der Anlage nun wirklich nicht schlecht, es fehlt nur etwas die Geschwindigkeit mit der man die vorhandenen Elemente passiert. Ohne diese gehört die Achterbahn zu den langweiligsten Vertretern ihrer Art, was die im Park vorhandene Zielgruppe jedoch keineswegs stört.    

 

Am zentralen See angekommen trifft man sogleich auf ein Wildwasser-Rondell und ein Magic Bike, sowie auf den ersten Ohrwurm des Parks, denn beide Attraktionen sind dem Mega Mindy Universum angesiedelt, weswegen der Titelsong der Serie rauf und runter gespielt wird. Etwas Ruhe davon findet man beim benachbarten Rollerskater, einer Familienachterbahn des Herstellers Vekoma im Standart-Layout, welche hier in einer wunderschönen und vor allem überdimensionierten Gestaltung daherkommt. 

 

Neben der Rundbootfahrt „Kaatje zoekt Eendje“ befindet sich die Familienachterbahn „Victor’s Race“. Mit dem Einzug des Kinderserienprogramms „Kaatje van Ketnet“ wurde die Achterbahn „Dongo’s Race“ nicht nur neugestaltet, sondern bekam auch einen neuen Zug und neue Schienen spendiert; immerhin ist die 1976 erbaute Anlage die älteste Achterbahn des Parks und sogleich auch eine der beliebtesten. Die Umgestaltung zumindest wirkt sich überaus positiv auf die Anlage aus und fügt sich nahtlos an das allgemeine Konzept an.


Rollerskater - Plopsaland De Panne
Rollerskater - Plopsaland De Panne
Rollerskater - Plopsaland De Panne
Rollerskater - Plopsaland De Panne

Victor's Race - Plopsaland De Panne

Währenddessen wirkt der Funtime Starflyer Rox Flyer mittlerweile wie ein Fremdkörper im eigenen Park. Direkt nebenan besteht seit diesem Jahr nämlich ein, ziemlich kitschiges, aber irgendwie auch passend gestaltetes, Märchenschloss, in der die gehobene Küche des Parks, das Restaurant Prinssesia, untergebracht ist. Die Preise sind dabei, wie überall im Park, durchaus hoch, jedoch findet man hier vom üblichen Fast Food glücklicherweise keine Spur. Ebenso positiv wurden die Teetassen mit in den neu erschaffenen Komplex eingebunden.

 

Den Rundgang um den See rundet der Piratenthemenbereich um Piet Piraat ab. Neben der elegant auf dem See platzierten Schiffschaukel „Piratenboot“ und der schicken Koggenfahrt „Storm op Zee“ wird dieser Bereich vor allem durch den Mack Rides Super Splash gleichen Namens geprägt. Aus einer Höhe von 18m stürzt man in geräumigen Booten 20m gen Boden, überfährt einen kurzen Hügel und landet kurz darauf im kühlen Nass, woraufhin man gemächlich seinen Rückweg in Richtung Station antritt. Die Besonderheit dieses Exemplars liegt neben der Reduzierung auf das Wesentliche, so zum Beispiel gibt es keinen unnötigen Rückwärtspart in luftiger Höhe, auf der Verwendung eines Vertikallifts, welcher bei der Auffahrt eine Rotation um 180° vollführt. Der Nässegrad ist wie üblich eher überschaubar, so dass man hier eine weitere gelungene Familienachterbahn bietet.


Super Splash - Plopsaland De Panne
Storm op Zee - Plopsaland De Panne
Piratenboot - Plopsaland De Panne


Im Jahr 2009 entstand mit Anubis – The Ride eine Achterbahn rund um die TV-Serie „Het Huis Anubis“, welche kurz darauf auch in einer eigenen deutschsprachigen Produktion auf dem Sender Nickelodeon ausgestrahlt wurde. Das Haus Anubis stellt dabei ein Internat dar, in der eine Gruppe von Schülern zahlreiche mystische Abenteuer und allerlei Intrigen erleben; dementsprechend auch die Aufmachung im Inneren, die sich gerade im Vergleich zur Freifallturm-Neuinszenierung des Holiday Parks überaus sehen lassen kann, zumal die Bilder der Cast im Laufe der Zeit weniger wurden und der Soundtrack nicht mehr in Dauerschleife läuft.

 

Einmal in den sechssitzigen Wagen Platz genommen verlässt man auch sogleich die, dem Haus Anubis nachempfundene, Station und nimmt in einer kurzen Rechtskurve etwas an Schwung auf. Kurz darauf taucht der am Wagen befindliche Aktor in die an der Strecke befindlichen Statoren ein, woraufhin dieser sehr zügig auf eine Geschwindigkeit von 90 km/h gebracht wird. Nun rast man mit voller Wucht einen sehr steilen Hügel, ähnlich einem halbseitigen Top Hat Element, empor, passiert die Kuppe und verlässt diesen seitlich gedreht zur rechten Seite. Recht kraftvoll passiert man das nun folgende Tal, ehe man erneut emporschießt um anschließend in einem Dive Loop in Richtung Boden zu stürzen. Auf einem weiteren Top Hat ähnlichen Hügel wechselt man die Richtung und stürzt sich ein weiteres Mal airtimereich dem Grund entgegen. Wieder einmal sehr druckvoll passiert man das Tal ehe man die Welt in einem Immelmann erneut überkopf sieht. Eine Steilkurve führt nun hinauf in die Blockbremse der Anlage. Kaum an Geschwindigkeit reduziert folgt eine weitere Linkskurve hinab auf Bodenniveau. Hierauf überquert man einen kleinen Hügel und vollzieht dabei einen letzten Richtungswechsel, ehe man schwungreich in einer knackigen Heartlineroll ein letztes Mal über Kopf gestellt wird. Kurz darauf ist die Station auch wieder erreicht.


Anubis - The Ride - Plopsaland De Panne
Anubis - The Ride - Plopsaland De Panne
Anubis - The Ride - Plopsaland De Panne
Anubis - The Ride - Plopsaland De Panne


Anubis – The Ride fährt sich nach wie vor richtig, richtig gut. Die Fahrt ist von Anfang an überaus druckreich, die Airtime ist ausgeprägt und die Inversionen werden allesamt sehr zügig durchfahren. Die Gestaltung der Anlage ist darüber hinaus sehr gelungen und erzeugt ein ganz eigenes Ambiente, welches sich aber, recht untypisch für andere Inselthemenbereiche diverser Freizeitparks, vollkommen in das Gesamtkonzept einbettet.

 

Der optisch eindrucksvollste Themenbereich ist das 2013 errichtete Wickieland, wo „Wickie und die starken Männer“ ihr zuhause gefunden haben. Mit dem wohl am schönsten gestalteten Disk’o Coaster „De Grote Golf“ der Firma Zamperla, sowie dem malerischen Splash Battle „Wickie – The Battle“ der Firma Mack Rides präsentiert man hier zwei gute Fahrgeschäfte in einer rundum gelungenen Atmosphäre, auch wenn die Effekte, sowie Mitfahrer beim Splash Battle während der Besuchszeit etwas gefehlt haben. Leider ist es sehr auffällig, dass Figuren bzw. Figurengruppen öfters verwendet wurden, so dass manchmal etwas die Abwechslung fehlt, zumal man besagte Figuren auch allesamt aus den anderen Plopsa Parks bereits kennt.


De Grote Golf - Plopsaland De Panne

Ebenso gelungen ist der 2015 neu-arrangierte Themenbereich Kirmesplein, welcher nun nicht mehr wie eine Ansammlung alter Fahrgeschäfte aussieht, sondern gekonnt in Szene gesetzt wurde. Dabei wurde auch der Wellenflug „Wienerwalz“ durch ein neueres Exemplar ersetzt. Ebenso tummeln sich nun etliche Figuren aus dem Samson & Gert Universum in diesem Bereich.

 

Neben der Kleinkindersparte rund um den Clown „Bumba“, welche man nun wirklich nicht seinen Kindern zeigen sollte, in den Benelux-Ländern aber überaus beliebt ist, prägt Kabouter Plop, nach dem auch der Park benannt wurde, den letzten verbleibenden Bereich. Neben einer kleinen Farm und einer Traktorfahrt, natürlich mit freilaufenden Nutztieren, besticht dieser Bereich vor allem durch die Themenfahrt „Het Bos van Plop“, in der man auf einer recht langen Fahrt die Welt der Gnome entdecken kann. Diese ist sehr schön in Szene gesetzt und weist (höchst wahrscheinlich) einen recht großen Bezug zur Fernsehserie auf, wodurch hier in der Regel sehr lange Wartezeiten vorhanden sein können. 


Plopsaland De Panne
Plopsaland De Panne
Plopsaland De Panne


Das Plopsaland De Panne hat sich in den letzten sieben Jahren rasant und vor allem stetig entwickelt, wodurch der Park mittlerweile einen sehr eftelingesquen Charme aufweisen kann. Alles ist rund und greift irgendwie ineinander über, weswegen man sich im Park wirklich sehr wohl fühlt. Die Ergänzungen und Erweiterungen der vergangenen Jahre zeigen eindrucksvoll wie man vorhandene Konzepte weiterentwickeln kann um ein insgesamt besseres Erlebnis zu bieten, wodurch man sehr erwartungsvoll in die Zukunft blicken darf und dass auch gerne in Haßloch.

 

Weitere Bilder zum Bericht finden Sie in der entsprechenden Galerie.

[09.04.09] Einige Stunden in den Fängen des Studio 100


Nach einer frühmorgendlichen Irrfahrt durch die wirklich schöne Stadt Gent kamen wir den belgischen Küstenort de Panne immer näher. Die Parkplatzfindung gestaltete sich relativ gut und von außen sah der Park auch gar nicht mal so schlecht aus.

 

Doch im Plopsaland trügt einen der Schein leider öfters. Nachdem der Park die Wege freigegeben hat erkundeten wir vorerst den Streichelzoobereich des Parks, wo leider keines der hin geklatschten Fahrgeschäfte geöffnet hatte. Im Grunde hatte in den frühen Morgenstunden kaum etwas geöffnet, so dass unser Plan den frisch geöffneten Launched Coaster Anubis – the Ride zu fahren erst einmal einige Stunden warten musste, gleiches galt für die anderen Coaster bis auf die Caripro Fledermäuse.

 

Dementsprechend bildete sich hier schon eine längere Schlange die man locker hätte umgehen können wäre man vom Anfang an in diese Ecke gelaufen. Nichts desto trotz stellten wir uns an, mit der Erwartung auf einem lustigen kleinen Suspended Coaster, jedoch erwies sich diese Bahn als das Böse schlechthin. Der Ein- und Ausstieg in die Gondeln ist für ausgewachsene Personen nicht gerade einfach, wenn man nicht aufpasst kann man hier ziemlich schnell irgendwo hängenbleiben und sich auf den Boden legen. Das schlimmste an der Fahrt ist jedoch die Lifteinfahrt die einen nicht nur die Fähigkeit nimmt irgendwann mal Kinder zu machen, sondern einen regelrecht verdrescht.

 

Nach und nach öffneten immer mehr Fahrgeschäfte und so konnten wir alle Mackfahrgeschäfte des Parks testen. Der Supersplash hat einen tollen Lift, sowie eine anständige Strecke mit Unterquerung des HUSS Pirats, jedoch einen sehr trockenen Nässegrad. Auch wird die Kapazität der Anlage nicht anständig ausgenutzt. Der Powered Coaster Draak gehört wie sein Kollege aus dem Bobbejaanland zu einen der längeren und neuesten Versionen. Nur leider scheint man hier das Wort Power nicht zu kennen, denn die Bahn kriecht an einigen Stellen nur so über die Strecke. Schön ist jedoch die Einbindung mit der Mackschen Wildwasserbahn älteren Baujahrs. Diese Bahn hat einen anständigen Nässegrad, ist jedoch stark renovierungsbedürftig und das Wasser stank nach Müllhalde.


Draak - the Ride (Plopsaland)
Supersplash (Plopsaland)
Piratenboot (Plopsaland)


Um halb 12 stellten wir uns in die Schlange von Anubis - the Ride, welcher auf der Fernsehserie Het Huis Anubis basiert, zu Deutsch Das Haus Anubis. Dieses ist von außen auch verdammt schön anzusehen und der Coaster sieht von außen auch verdammt schön aus. Hinter uns bildete sich dank dem Neuheiten Bonus eine sehr lange Schlange und daher hieß es nach Öffnung des Hauses durch dieses zu rennen. Der Queue ist schick und stimmig, nur trüben die Bilder der Serie das Gesamtbild und auch der Soundtrack hängt einen irgendwann aus den Ohren raus. Die größte Schwachstelle der Bahn findet sich dann im zweiten Stock des Gebäudes, die Station.


Während die Achterbahn einen wunderbaren Launch vorweisen kann und durch den TopHat, dem DiveLoop, sowie die kranke Heartlineroll am Ende drei wirklich hervorragende Elemente bietet, so enttäuscht neben den Immelmann auch die Kapazität. Das Plopsaland ist der einzige mir bekannte Park welcher es vollbracht hat 3 vollbeladene Wagen innerhalb der Station zu haben, wobei 2 davon auf eine Entladung warten. Das Problem hierbei sind die Stauräume für die Taschen und der viel zu schmal geratene Ausstiegsbereich, wo es sich leider sehr schnell staut und zwischenzeitlich kaum etwas vorangeht.


Anubis - the Ride (Plopsaland)
Anubis - the Ride (Plopsaland)
Anubis - the Ride (Plopsaland)
Anubis - the Ride (Plopsaland)


Hingegen geht es bei Zierer wie immer etwas schneller voran, immerhin ist die Kapazität eines Tivoli large Zuges auch verdammt groß. Dongos Race ist nett gestaltet und wie alle großen Tivoli Anlagen kaum zu überhören.

 

Bei Vekoma ist beim kleinen Rollerskatermodell alles etwas größer geraten, zumindest was die Umgebung angeht. Die Fahrt ist ok und die Durchquerung der riesigen Waschmaschine ein nettes Feature. Nur leider war der Einstieg alles andere als leicht.


Dongos Race (Plopsaland)
Rollerskater (Plopsaland)
Rollerskater (Plopsaland)


Der Park wurde mit voranschreitender Zeit immer voller und der Hunger von Bernd und Stefan immer großer. Das Baumschnellrestaurant hat die zwei ziemlich fasziniert, so auch die Preise die, wie auch der Parkeintritt, etwas höher geraten sind.

 

Im Rundfahrgeschäftssektor ist der Park gut bestückt und deren Koggenfahrt fuhr sich gut, leider waren an den anderen Fahrgeschäften die Warteschlangen mittlerweile so lang geraten, so dass uns irgendwann die Lust ausging und wir uns nur noch für die Parkeisenbahn anstellten. Durch das Füttern der Tiere ist diese Bahn schon ein Erlebnis was man so nicht oft erleben kann, genauso wie das Entgleisen des Zuges nach überfahren einer fehlgestellten Weiche.

 

So langsam verging uns immer mehr die Lust und so machten wir uns am Nachmittag, nach einigen Wiederholungsfahrten auf Anubis - the Ride und dem Supersplash, auf in Richtung unseres F1 Hotels in Waalwjik, welches wir per Zufall fanden, als Bernd unbedingt zu McDonalds zum Essen wollte. Ein Glücksgriff, denn dieser Fastfoodschuppen ist nach den naheliegenden Park de Efteling thematisiert.